Über das Projekt

Warum dieses Projekt?

Wissenschaft und Forschung sollten nicht nur innerhalb der akademischen Gemeinschaft diskutiert werden, sondern auch für die Gesellschaft verständlich, transparent und zugänglich sein.

Besonders beim Thema Forschung mit Tieren ist ein offener und faktenbasierter Dialog wichtig. Mit dieser Videoserie möchten wir zentrale Fragen aus der Bevölkerung aufgreifen und Forschenden eine Plattform bieten, ihre Arbeit verständlich zu erklären.

Die Idee

Die Videoserie entstand aus unserem Interesse an Wissenschaftskommunikation und dem Wunsch, den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft zu fördern.

Die Serie erklärt zentrale Fragen aus der Bevölkerung zu Tierversuchen – verständlich und wissenschaftlich fundiert. Dabei wollten wir insbesondere jungen Forschenden eine Stimme geben und einen Einblick in ihre Perspektiven auf Forschung mit Tieren ermöglichen. Die Serie versteht sich als Beitrag zum Dialog und erhebt keinen Anspruch, alle Aspekte oder Positionen zum Thema abzudecken.

Beteiligung der Bevölkerung

Ein zentraler Bestandteil des Projekts war die Einbindung der Schweizer Bevölkerung, insbesondere von Jugendlichen und Schülerinnen und Schülern.

In einer Umfrage konnten Teilnehmende ihre Fragen und Gedanken zum Thema Forschung mit Tieren mit uns teilen. Insgesamt wurden dabei über 400 Fragen und Anregungen eingereicht.

Von Fragen zu Themen

Die eingereichten Fragen wurden anonym ausgewertet und mithilfe moderner Methoden der Textanalyse analysiert. Durch den Einsatz von Word Embeddings konnten inhaltlich ähnliche Fragen automatisch gruppiert und zentrale Themen identifiziert werden.

Aus dieser Analyse entstanden die Themenschwerpunkte der Videoserie, darunter:

  • Zweck und Nutzen von Tierversuchen
  • Tierwohl und 3R-Prinzipien
  • Ethische Fragen
  • Gesetzliche Regelungen
  • Perspektiven von Forschenden
  • Alternativen zu Tierversuchen

Interviews

Auf Grundlage der häufigsten und repräsentativsten Fragen führten wir Interviews mit rund einem Dutzend jungen Forschenden sowie weiteren Expertinnen und Experten aus UZH, Universität Basel und Universität Fribourg.

Ihre Antworten bilden die Grundlage der Videos.

Mitwirkende Expertinnen und Experten

Für die Videoserie wurden Forschende und Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen und Institutionen interviewt. Zu den Mitwirkenden gehören:

  • Anastasia Çakmak — Physiologisches Institut, Universität Zürich
  • Anna Deplazes Zemp — Department of Molecular Life Sciences, Universität Zürich
  • Christian Rodriguez — Institut für Bio- und Medizinethik (IBMB), Universität Basel
  • Edwin Louis-Maerten — Institut für Bio- und Medizinethik (IBMB), Universität Basel
  • Fabiola Jörger — Vetsuisse-Fakultät, Universität Zürich
  • Felix Gantenbein — ZIRP / Institut für Labortierkunde (LTK), Universität Zürich
  • Giuseppe Esposito — Universitätsspital Zürich
  • Juliet Richetto — Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Universität Zürich
  • Matthias Eggel — Philosophisches Seminar, Universität Basel
  • Michaela Thallmair — Abteilung 3R & Tierwohl, Universität Zürich
  • Nathalie Jung — Adolphe Merkle Institute, Universität Freiburg
  • Philipp Villiger — ZIRP, Physiologisches Institut, Universität Zürich
  • Simona Doneva — Epidemiology, Biostatistics and Prevention Institute (EBPI), Universität Zürich
  • Tosca Dalessi — Department of Molecular Life Sciences, Universität Zürich

Wir danken allen Beteiligten herzlich für ihre Zeit, ihre Offenheit und ihren Beitrag zu einem transparenten Dialog über Forschung mit Tieren in der Schweiz.